Individuell entwickelte LED-Lampe aus dem 3D-Drucker
Die „Leon“ Lampe ist eine selbst entwickelte RGB-LED-Lampe auf Basis eines Wemos D1 Mini und 11x WS2812 LEDs. Das Gehäuse wurde vollständig für den 3D-Druck konstruiert und besteht aus PETG in Rot, Weiß und Schwarz.
Die Steuerung erfolgt über einen einzelnen Drucktaster mit mehreren Funktionen wie Programmwechsel und Helligkeitssteuerung.
Bilder
Vorderseite
Rückseite CAD
Eingebaute Elektronik
Die zwei kleinen Abdeckungen für die Wandmontage werden mit etwas Sekundenkleber aufgeklebt.
Den Wemos D1 mini habe ich an den Ecken mit UV Epoxidharz fixiert. (Hat für so einfach Projekte immer gut funktioniert.)
Funktionen
9 programmierte Lichtmodi
Statische Farben
Farbwechsel
Sanfte RGB-Übergänge
Dynamische Animationen
5 Dimmstufen
Speicherung der letzten Einstellungen
Steuerung über einen einzelnen Taster
Bedienung
Aktion
Funktion
Kurz drücken
Lichtprogramm wechseln
Lange drücken
Helligkeit dimmen
Die zuletzt verwendete Programmnummer sowie die eingestellte Helligkeit werden automatisch gespeichert und nach dem Einschalten wieder geladen.
Elektronik
Die Lampe verwendet:
Wemos D1 Mini
11x WS2812 RGB LEDs
Drucktaster
10kΩ Widerstand
Der Drucktaster ist als Pullup-Schaltung aufgebaut:
GPIO5 → 10kΩ → 3,3V
GPIO5 → Taster → GND
Die Tasterplatine besitzt die Abmessungen 25x25mm.
Materialien
Bauteil
Material
Gehäuse
PETG Rot
Diffusor
PETG Weiß
Logo
PETG Schwarz
3D-Druck Einstellungen
Meine 3D-Drucke werden standardmäßig mit folgenden Grundeinstellungen gefertigt:
Düse: 0,4 mm
Schichthöhe: 0,2 mm
Diese Kombination bietet einen guten Kompromiss aus Detailgenauigkeit, Stabilität und Druckzeit und eignet sich ideal für technische Bauteile sowie dekorative Drucke.
Schrauben
Menge
Typ
Verwendung
2x
M2 x 5mm
Tasterplatine
4x
M3 x 12mm
Gehäusedeckel
Stückliste
Menge
Bauteil
1x
Wemos D1 Mini
11x
WS2812 RGB LED
1x
Drucktaster
1x
10kΩ Widerstand
2x
M2 x 5mm Schrauben
4x
M3 x 12mm Schrauben
Fazit
Die Lampe funktioniert technisch sehr gut und erfüllt alle Funktionen wie geplant. Optisch wirkt das rote Gehäuse im Betrieb grundsätzlich stimmig.
Im Test zeigte sich jedoch, dass bei 2 mm Wandstärke in rotem PETG zu viel unerwünschtes Licht durchscheint und die Lichtwirkung dadurch etwas an Kontrast verliert.
Für eine bessere Lichtführung gibt es zwei sinnvolle Optionen:
dickere Wandstärke (einfach, aber materialintensiver)
zweifarbiges Gehäuse mit schwarzer Innenschicht (empfohlen)
Durch den Mehrfarbdruck ist die zweifarbige Variante die sauberste Lösung und wird für die nächste Iteration bevorzugt.