Meine Funkstation
Überblick
Meine Funkstation befindet sich aktuell noch im Aufbau und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Da ich zur Miete wohne, sind die Möglichkeiten für feste Antenneninstallationen etwas eingeschränkt. Deshalb setze ich derzeit auf eine flexible Kombination aus heimischem Betrieb, Remote-Funk und mobiler Nutzung.
Langfristig ist auch ein portables Setup für POTA-Betrieb (Parks on the Air) geplant, für das ich aktuell meine Ausrüstung und eine passende „POTA-Kiste“ zusammenstelle.Hauptgerät zu Hause
Als zentrales Funkgerät nutze ich den
Icom IC-705.
Der IC-705 ist ideal für meinen aktuellen Aufbau, da er sehr flexibel einsetzbar ist:
- Betrieb auf Kurzwelle sowie VHF/UHF
- sehr gut geeignet für digitale Betriebsarten
- perfekt für portable Einsätze (POTA / Outdoor-Funk in Planung)
Aktuell nutze ich ihn hauptsächlich für digitale Betriebsarten wie FT8 und FT4 auf den Kurzwellenbändern.
Antenne
Für den stationären Betrieb verwende ich eine endgespeiste Mehrbandantenne:
HyEndFed 4-Band (80 / 40 / 20 / 10 m)
Die Antenne ist provisorisch in meiner Dachkammer aufgebaut und mit selbst konstruierten, 3D-gedruckten Abstandshaltern sauber gespannt.
Auf den Bändern 20 m und 10 m funktioniert sie aktuell sehr gut, sodass ich dort ohne zusätzliche Anpassung arbeiten kann.
Aktueller Betrieb
Im Moment liegt mein Schwerpunkt auf digitalen Betriebsarten:
- FT8
- FT4
Der Betrieb in SSB (Sprache/Phonie) erfolgt derzeit überwiegend nicht direkt über meine eigene Station, sondern über:
- Remotestationen des Deutscher Amateur-Radio-Club
- die Clubstation meines Ortsverbands P24, bei der ich regelmäßig QRV bin
Diese Kombination ermöglicht mir trotz begrenzter Antennenmöglichkeiten einen sehr aktiven Funkbetrieb.
Mobile Station
Für den mobilen Betrieb im Auto nutze ich ein
AnyTone AT-D578UV.
Dieses Gerät ist für 2 m und 70 cm ausgelegt und wird für:
- lokale Funkkontakte
- Mobilbetrieb unterwegs
- gelegentliche Relaisarbeit
eingesetzt.
Ausblick / Planung
Aktuell plane ich den Ausbau meiner portablen Ausrüstung für POTA-Aktivitäten. Ziel ist es, ein kompaktes Setup zu erstellen, das ich flexibel draußen einsetzen kann – unabhängig von der festen Wohnsituation.
Dazu gehört unter anderem eine eigene portable Ausrüstungskiste, die Schritt für Schritt entsteht.
Fazit
Meine Funkstation ist bewusst flexibel aufgebaut und wächst mit meinen Erfahrungen. Der Fokus liegt aktuell auf digitalem Kurzwellenbetrieb, kombiniert mit Remote- und Clubstationen für SSB. Zusätzlich kommt Mobilfunk im 2m/70cm-Bereich hinzu.
So kann ich trotz begrenzter stationärer Möglichkeiten aktiv am Amateurfunk teilnehmen und gleichzeitig meine zukünftigen Projekte (wie POTA) vorbereiten.